Wäscherin mit Blumenkohl

Wäscherin auf Blumenkohl


Du
stehst luftgeblasen,
hungrig und salzig
vor wehendem Tuch.

Deine Gedanken
fliegen
wie das verdunstende Wasser
ins Überall.

Die Nacht,
die war,
die Nacht,
die kommt,
ganz gleich,
ganz traumlos,
ganz in Dein Nachthemd verwoben.

Aber jetzt stehst Du da.

Während der Wind
Dein Kleid ergreift,
Deinen Po streichelt,
Deine Hand berührt
ahnst Du:

alle Worte waren Betrug
und jedes Lächeln gekauft
Aber das das Licht über Dir
fließt langsam
in jede weiche Spalte
Deiner Kleidung,

bringt Dich zum Lachen,
zum Zittern
und auf Zehenspitzen
hoffst Du auf einen,
einen weiteren Tag.